Erläuterung: Integrale Business-Perspektiven - Rolf Lutterbeck - Integrales Coaching und Ausbildung

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Erläuterung: Integrale Business-Perspektiven

Ich betrachte Unternehmen in erster Linie als menschliche Systeme, d.h. Beratung muss neben Strukturen/Organisation, Prozessen/Abläufen, (IT-)Ausstattung, etc. vor allem die Menschen und das System berücksichtigen. Die sog. weichen Faktoren haben eine wesentlich höhere Relevanz für den Erfolg, als von den Meisten in der Businesswelt angenommen wird.

Alles Lebendige - wie Menschen oder Unternehmen - hat ein "Innen" (Mentalität, Kultur,..) und ein beobachtbares, messbares "Außen" und gleichzeitig eine individuelle und eine systemische Seite. Das heißt, aus integraler Sicht müssen immer 4 Bereiche (Quadranten) parallel berücksichtigt werden, die sich permanent gegenseitig beeinflussen (s. Grafik). Oder etwas provokativ formuliert: Jede Beratung, die eine dieser vier Sichten nicht berücksichtigt, ist unvollständig (abgesehen davon, dass es noch weitere Perspektiven gibt; siehe unten).

Quadranten

Grafik: Das Quadrantenmodell nach Ken Wilber

Die vier Grundperspektiven (Quadrantensichten) im Business sind:


  • Links oben (LO) - Mentalität
    Jeder einzelne Mitarbeiter hat sein eigenes Bewusstsein, seine persönlichen Werte und Einstellungen. Hier ist der Bereich von Commitment, Motivation und z.B. Servicementalität. Durch Führung und/oder Coaching kann ich hier etwas verändern.

  • Rechts oben (RO) - Verhalten
    Das individuelle Außen zeigt sich in den "sichtbaren" Mitarbeitern (auch Anzahl) und deren Fähigkeiten und Verhalten (Auftreten, Aktionen, Leistung). Veränderungen passieren hier durch Training, Recruiting, etc.

  • Rechts unten (RU) - Funktion
    Der Quadrant, der in der heutigen Zeit die meiste Aufmerksamkeit hat: funktionale Strukturen, Prozesse (best practice), Standorte, Technologie, etc. Hier setzt die "klassische" Organisationsentwicklung an.

  • Links unten (LU) - Kultur
    Das "Innere des Systems" ist seine Kultur: die Vision (Leitbild), die Unternehmenswerte, die Ethik, das Wir-Gefühl. Veränderungen in diesem Bereich erfolgen über Workshops, Meetings, Events u.v.a.

Bei jeglichen Veränderungsprozessen müssen immer alle vier Quadranten gleichzeitig berücksichtigt werden (Tetra-Entwicklung v. Prozessen, Wertekultur, Mentalität und Skill).

Integrales Change Management hat somit immer 4 Zielaspekte:

  • Links unten: Die Unternehmens-Idee (Philosophie) zeigt sich in einer gemeinsamen Vision, Teamgeist und einem WIR-Gefühl.        Maßnahmen: Leitbild-Workshops, systemdynamische Workshops, Teamentwicklung, Wertepromotoren, Jours fixes,...

  • Links oben: Das Unternehmen braucht bei seinen MitarbeiterInnen (insbesondere den Führungskräften) die richtige (Service-)Mentalität und Commitment. Maßnahmen: Coaching (der Führungskräfte) und professionelle        Führung der Mitarbeiter.

  • Rechts oben: Die richtigen Mitarbeiter (Anzahl, Skill) am richtigen Platz. Maßnahmen: Personalauswahl, Schulung, sonstige HR-      Maßnahmen.

  • Rechts unten: Die richtige Struktur, effiziente Abläufe/Prozesse mit passender Technologie. Maßnahmen: Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung, Technologie-Einsatz.


 

Weitere integrale Perspektiven,
die aus integraler Sicht zu berücksichtigen sind

  • Entwicklungsebenen (Weltbilder, unterschiedliche Unternehmenskulturen). Z.B. Nutzung des Spiral Dynamics-Modells (siehe dazu auch die ausführliche PDF unter dem Menüpunkt Wissen -> Downloads). Hierdurch erkenne ich, wie "weit entwickelt" Personen oder auch das ganze Unternehmen sind und was der nächste mögliche Entwicklungsschritt ist.

  • Entwicklungslinien (unterschiedliche Entwicklung von Kognition, Moral, sozialer Kompetenz, ...).
  • Typologien (z.B. MBTI, Diversifikation, Männer/Frauen).
  • Zustände (Motivation, Kreativität, Begeisterung,...).


Näheres hierzu erläutere ich gerne im persönlichen Gespräch.

Mehr Beschreibungen - z.B. auch zu einer integralen Organisationspraxis Holacracy - finden Sie unter dem Menüpunkt Wissen -> Integral.

 
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